Eine starke Region mit einzigartigen Persönlichkeiten, Möglichkeiten und Chancen

FÜR ARBEITGEBER

EINE STARKE REGION

Sie sind Unternehmerin oder Unternehmer und möchten mehr über unsere Region erfahren? Dann möchten wir Sie nicht nur auf das lebenswerte, familienfreundliche Umfeld und das vielfältige Freizeitangebot hinweisen. Denn die Obersteiermark besticht vor allem mit wirtschaftlichen Vorzügen: erstklassige Forschung und Ausbildung, Innovationsklima, Gründergeist und zentrale Lage mit hervorragender Anbindung zeichnen sie aus. Im Folgenden liefern wir Ihnen die wichtigsten Hard Facts.

Weiter unten finden Sie außerdem Infos zu Initiativen, die Ihr Unternehmen unterstützen.

REGIONALE WIRTSCHAFTSDATEN

Mit fast 98.200 Einwohnern ist Bruck-Mürzzuschlag der bevölkerungsreichere Bezirk der Obersteiermark. Leoben zählt rund 59.100 Einwohner. Die Anteil der unselbständig Beschäftigten liegt in beiden Bezirken bei etwa 37 %. Die Arbeitslosenquote ist mit 11,1 % (Bruck), 8,3 (Mürzzuschlag) und 9,6 % (Leoben) im Mittel verglichen zur Steiermark mit 9,6 % und Österreich mit 11 %. Von Jugendarbeitslosigkeit sind 453 junge Menschen (Stand: 02/2021) betroffen. Das ist eine Jugend-Arbeitslosenquote von 8,6 %.

Weitere wichtige Faktoren für den Sektor unselbständig Beschäftigte sind Stellenandrangziffer und Vakanzquote. Hier bestehen teils beträchtliche Unterschiede zwischen den beiden Bezirken. Die genauen Daten plus Erklärungen dazu finden Sie in untenstehender Tabelle.

Mit einem Bruttomedianeinkommen von 2.997 Euro liegt Bruck-Mürzzuschlag vor jenem von Leoben (2.846 Euro). Die beiden Bezirke sind damit führend in der Steiermark und übertreffen den österreichischen Durchschnitt von 2.648 Euro monatlich bei Weitem. 

Die Gründungsintensität ist in beiden Bezirken vergleichsweise hoch.

Wichtige Wirtschaftsdaten auf einen Click

AUSWIRKUNGEN DER CORONA-KRISE

Die regionstypische Industrie erweist sich in der Corona-Krise als sehr stabil: Produktion und Exportvolumen lagen österreichweit zum Jahreswechsel etwa auf Vorkrisenniveau. Dies ist einer der Gründe dafür, dass die östliche Obersteiermark im Österreichvergleich einen soliden Arbeitsmarkt aufweist. Ein Blick auf die Stellenandrangsziffer zeigt, dass in der östlichen Obersteiermark im Jänner 2021 auf eine vakante Position rd. 5 Personen kommen, während sich in der Steiermark 6 und in Österreich 8 Personen melden. In Sachen Jugendarbeitslosigkeit schneidet die Region besser ab im Vergleich zur Steiermark und Österreich (siehe oben). Das bedeutet folglich bessere Arbeitsmarktchancen für junge Menschen in der östlichen Obersteiermark als in Österreich.

Bezirk Bruck-MürzzuschlagBezirk Leoben
Fläche2.156,9 km21.053,5 km2
Einwohner (01.01.2022)98.24259.131
Bevölkerungsdichte (Bewohner/km2) (2022)4656
Altersgruppen (2022)
·        Unter 20
·        20-65
·        65+

16,9 %
57,6 %
25,5 %

15,6 %
58,7%
25,7 %
Geburtenbilanz (2021)-517-383
Zuzug (2021)3.4212.914
Wanderungsbilanz (2021)699362
Wegzug (2021)2.7222.552
Unselbständig Beschäftigte (2021)35.65922.054
Lehrstellensuchende (Dezember 2020)6222
Offene Lehrstellen (Dezember 2020)2337
Arbeitslosenquote (2021)7,16,6
Jugendarbeitslosigkeit (2021) (bis 25 Jahre)8,7 %8,9 %
Stellenandrangziffer (2021) 12,91,7
Vakanzquote (2021) 22,63,9
Neugründungen (2021)349213
Gründungsintensität (2018; 2020: n.v.)3,33,5
Pendler (2019)26.12615.877
Bundesländer-Pendler (2017)3.3761.619
Pendler zw. Gemeinden eines Politischem Bezirk (2017)16.4968.473
Pendler zw. Polit. Bezirken eines Bundeslandes (2017)5.7955.490
Durchschnittl. Jahresbruttobezug (2020)35.180 €35.686 € (Stmk: 34.379 €, Ö: 35.214 €)
Bruttomedianeinkommen (2020) 3
3.166 € (Frauen 2.061 €, Männer 3.662 €)

3.087 € (Frauen 2.147 €, Männer 3.636 €)
Steiermark gesamt
Bruttoregionalprodukt in Mio. € (2019)50.870, davon östliche Obersteiermark 6.379
Bruttowertschöpfung in Mio. € (2019)45.466, davon östliche Obersteiermark 5.701
Forschungs- & Entwicklungsquote (2019)5,15 % (Ö: 3,13)
Ausgaben für F&E in Mio. € (2019)2,617 (Ö: 12,441, W: 3,356)
Österreich
Lohnstückkosten Österreich
2019: 2,5 | 2020: 7,3 | 2021: 1,0* | 2022: 0,5* | 2023: 1,6*
DESI Index Österreich2017: 49,2 | 2018: 51,9 | 2019: 53,9 | 2021: 56,9

Quellen: A17 Landes- und Regionalentwicklung, Referat Statistik und Geoinformation Landesentwicklung SteiermarkAMSWKO, Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort  

1 Die Stellenandrangziffer ist eine abstrakte statistische Maßzahl, die angibt, wie viele (statistische) Bewerber es für eine offene Stelle gibt.
2 Die Vakanzquote ist der Anteil der gemeldeten offenen – und somit nicht besetzten – Stellen am gesamten Arbeitsplatzangebot, also den besetzten und unbesetzten Stellen.
3 Das Medianeinkommen ist das Einkommen jener Person, für die gilt, dass 50 % der in der jeweiligen Statistik erfassten Personen mehr bzw. weniger als die jeweilige Zahl in Euro verdienen.

Das Bruttoregionalprodukt

Das Bruttoregionalprodukt (BRP) ist das regionale Äquivalent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) und zählt zu den wichtigsten Faktoren der regionalen Gesamtrechnung. Die Steiermark liegt mit 48.594 Millionen Euro im Bundesländervergleich hinter Wien, Oberösterreich und Niederösterreich auf dem vierten Platz. Die Bruttowertschöpfung in der Steiermark stieg 2019 auf 45.466 Millionen Euro an, für 2020 werden 43.590 Mio. € erwartet.

Forschung und Entwicklung

Die Zahlen der Statistik Austria beweisen es: Bei Forschung und Entwicklung gehört die Steiermark nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa zu den Spitzenreitern. Mit einer regionalen F&E-Quote von 5,15 % (2019) ist sie das innovativste Bundesland und liegt vor Wien (F&E-Quote 3,46 %) und Oberösterreich (F&E-Quote 3,49 %). Die F&E-Quote ist der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am gesamten Bruttoregionalprodukt einer Region. In Zahlen ausgedrückt betrugen die steirischen Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2019 2,62 Milliarden Euro. Mehr dazu nachzulesen hier.

Quellen: Statistik AustriaWIBIS Steiermark 


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Wenn Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland einstellen, Kontakt zu Studierenden vor Ort knüpfen oder Ihr Unternehmen international präsentieren möchten, unterstützt Sie das Regionalmanagement gerne dabei. Entdecken Sie die vielen Möglichkeiten.

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Aus der Obersteiermark in die ganze Welt: Das Regionalmanagement Obersteiermark Ost sorgt regelmäßig dafür, dass die Region im Ausland vernetzt und repräsentiert wird. Bei Messen oder Vernetzungstreffen der Wirtschaft stellen wir die Stärken der Region und ihre wirtschaftlichen Player vor.

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